Weßlinger See

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Der kleinste See im Fünfseenland

Der Weßlinger See ist das kleinste Gewässer unter den Seen im Fünfseenland. Nach dem Starnberger See, dem Ammersee, dem Wörthsee und dem Pilsensee rangiert er von der Größe betrachtet an letzter Stelle. Der kleine See ist nur gut 700 Meter lang und 200 Meter breit. An seiner tiefsten Stelle werden 12 Meter gemessen. Der Weßlinger See entstand in der Würmeiszeit, als sich die Gletscher der Alpen Richtung Norden schoben. Der See liegt direkt im Ort von Weßling. Die Gemeinde Weßling kaufte den See im Jahre 1968 für 200.000 DM vom Grafen Toerring zu Seefeld.

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Im Weßlinger See herrscht Sauerstoffmangel

Der Weßlinger See wird ausschließlich durch Grundwasser gespeist. Einen natürlichen Zu- oder Abfluss gibt es nicht. Dadruch erwärmt das Wasser des Sees im Sommer sehr schnell. Durch den fehlenden natürlichen Zufluss herrscht in dem kleinen Gewässer Sauerstoffmangel. Daher gibt es im Weßlinger See auch keinen natürlichen Fischbestand. Alle Fische, die im See eingesetzt wurden, starben am Sauerstoffmangel. Ende der 1960er Jahre drohte der See umzukippen. Aus diesem Grund wurde 1970 eine Ringkanalisation gebaut. Ende der 1970er Jahre wurde zudem in der Mitte des Sees eine Pumpe installiert. Diese sorgt für die Belüftung des Wassers und reguliert den Sauerstoffgehalt. Die Pumpe schießt in regelmäßigem Abstand eine Fontäne in die Luft.

Liegewiesen am Ufer sind Mangelware

Rund um den See gibt es nur wenige Liegewiesen, die zudem am Wochenende sehr begehrt sind. Direkt am Ostufer gibt es einen kleinen Kiosk. Im Ort Weßling findet man unweit des Sees mehrere Möglichkeiten für eine Einkehr.

Jedes Jahr wird im Frühling der Volkslauf "Rund um den Weßlinger See" veranstaltet. Bei diesem Seelauf muss eine Strecke von 10 km, was vier Seeumrundungen entspricht, absolviert werden (weitere Infos).

Erreichbar ist der Weßlinger See mit der S-Bahn-Linie S8 Richtung Herrsching, Haltestelle Weßling. Der Fußmarsch vom Bahnhof in Weßling zum See dauert gut fünf Minuten.

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