Wanderung von Großhelfendorf über die Grubmühle und durch den Teufelsgraben zum Bartewirt in Kreuzstraße

empfehlenswert  (2 Bewertungen)
Gehzeit:
2:15 Stunden
Länge:
9,4 km
Höhenunterschied:
80 m
Anstrengung:
mäßig (2/5)

Wegverlauf: Großhelfendorf - Grubmühle - Teufelsgraben - Kreuzstraße - Peißer Straße - Großhelfendorf

Der Teufelsgraben ist ein 23 km langes Tal, das sich vom Mangfallknie bei Valley bis nach Sachsenkam zieht. Der Abschnitt zwischen der Grubmühle und Kreuzstraße ist landschaftlich besonders reizvoll und unbedingt einen Besuch wert. Idealerweise startet man am Bahnhof in Großhelfendorf und krönt den ausgedehnten Spaziergang mit einer Einkehr beim Bartewirt in Kreuzstraße. Im Sommer lockt der Bartewirt mit einem schattigen Biergarten. Aber auch im Winter lässt es sich in der urigen Gaststube lange aushalten.

Charakter:

Es handelt sich um eine wenig schwierige Rundwanderung, die zum Großteil über Feld- und Forstwege führt. Beim Rückweg geht man für einige Minuten entlang einer Landstraße. Die Wanderung ist auch im Winter bei moderater Schneelage gut machbar, allerdings nur mit gutem Schuhwerk.

Anfahrt:

Mit der S-Bahn: Mit der S7 Richtung Kreuzstraße zur Haltestelle Großhelfendorf.

Karte:

Kompasskarte 184 - München und Umgebung (2 Karten im Set) (1:50 000)

Wegbeschreibung:

Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof in Großhelfendorf. Wir folgen dem Bahnsteig in Fahrtrichtung, erreichen einen geteerten Weg und spazieren entlang der Gleise am Bürogebäude der Firma Fritzmeier vorbei. Beim Bahnübergang gelangen wir zu einer Straße. Wir überqueren die Straße, wenden uns nach links und treffen nach wenigen Metern auf den Grubmühlweg, der von der Straße nach rechts weg führt. Hier biegen wir rechts in den Grubmühlweg ein und gehen zwischen zwei Fabrikhallen hindurch. Am Ende des Weges halten wir uns rechts, gehen auf ein Bürogebäude zu und biegen noch vor dem Haus links ab.

Über einen Feldweg spazieren wir in südlicher Richtung entlang von Pferdekoppeln. Die Ortschaft Großhelfendorf haben wir nun hinter uns gelassen und wir wandern über freies Feld auf ein Waldstück zu. Wir durchschreiten den kleinen Wald und treffen danach auf eine Straße. Hier biegen wir rechts ab und folgen der wenig befahrenen Straße nach Grub. Wir gehen immer geradeaus und passieren ein großes Wegkreuz, welches unter einer Linde am Rande der Straße thront. Das sogenannte Schindlerkreuz wurde zum Gedenken an die früheren Holzarbeiten und die damit verbundenen Strapazen errichtet. Kurz nach dem Schindlerkreuz treffen wir auf eine Querstraße.

Wir überqueren die Straße und folgen dem geteerten Weg bergab Richtung Grubmühle (gelber Wegweiser). Nach einer Unterführung gelangen wir wenige Minuten später bei einem Wegkreuz an eine Verzweigung. Hier biegen wir rechts ab und folgen der Ausschilderung Richtung Hohendilching, Valley, Mühltal und Kreuzstraße. Wir wandern nun leicht abwärts in den Teufelsgraben hinein und erreichen nach nicht einmal fünf Minuten einen Weiher. Kurz nach dem Weiher lassen wir die Abzweiung nach Hohendilching, Valley und Mühltal links liegen und spazieren geradeaus weiter Richtung Kreuzstraße. Weitere fünf Minunten später erreichen wir die Teufelsgrabenbrücke.

Die Brücke wurde im Jahre 1890 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Früher diente das 19 Meter hohe Bauwerk als Aquädukt. Wir gehen unter dem Bauwerk hindurch und folgen dem Weg durch den Teufelsgraben. Gut 20 Minuten nach dem Passieren der Brücke erreichen wir in einem Gegenanstieg den Bahnübergang beim Bahnhof Kreuzstraße. Hier gehen wir zuerst über die Straße, wenden uns dann nach rechts und überqueren den Bahnübergang. Schließlich bleiben wir am Gehsteig und folgen der Straße innerhalb von knapp zehn Minuten bis zu einer großen Kreuzung, an der sich auch der Bartewirt befindet. Wir überqueren die Straße und belohnen uns mit einer Einkehr beim Bartewirt.

Rückweg: Wer genug vom Wandern hat, der kann innerhalb von knapp zehn Minuten zum Bahnhof Kreuzstraße spazieren und dort in die S-Bahn steigen. Schöner ist es allerdings in einer Rundtour nach Großhelfendorf zurückzukehren. Dazu folgen wir vom Bartewirt der Straße nordwärts (Richtung Faistenhaar). Wir behalten also die Richtung, die wir vor der Einkehr hatten, bei. Wir passieren das Ortsendeschild und folgen dem Straßenverlauf. Nach drei Minuten zweigt vor einem Haus nach schräg rechts die Peißer Straße ab. Hier biegen wir rechts in den Forstweg ein. Für die nächste gute halbe Stunde folgen wir immer geradeaus dem breiten Waldweg und ignorieren alle Abzweigungen. Sobald wir auf eine Landstraße treffen biegen wir rechts ab und gehen entlang der Straße innherhalb von fünf Minuten bis zum Ortsschild von Großhelfendorf. Von hier spazieren wir immer geradeaus weiter und erreichen in weiteren knapp zehn Minuten den Bahnhof Großhelfendorf.

Einkehrmöglichkeit:

Bartewirt in Kreuzstraße, Gruber Str. 1, Tel. 08024 / 7781, von 10 - 23 Uhr geöffnet. Von November bis März Di. + Mi. Ruhetag, außerhalb dieser Zeit täglich geöffnet.

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Wanderbuch

Gesamtbewertung der Wanderung von Grohelfendorf ber die Grubmhle und durch den Teufelsgraben zum Bartewirt in Kreuzstrae
empfehlenswert
Im Durchschnitt 4 von 5 (2 Bewertungen)

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