Wanderung von Aying zur Barockkirche St. Emmeram nach Kleinhelfendorf mit Rückweg über Kaltenbrunn

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Gehzeit:
2:30 Stunden
Länge:
10,4 km
Höhenunterschied:
125 m
Anstrengung:
mäßig (2/5)

Wegverlauf: Aying - Großhelfendorf - Kleinhelfendorf - St. Emmeram - Kaltenbrunn - Aying

Kleinhelfendorf ist berühmt für seine beiden Kirchen, die Marterkapelle und die barocke St. Emmerams-Kirche. Der Heilige Emmeram wurde im Jahre 652 in Kleinhelfendorf ermordet. Ihm zu Ehren stehen dort seit Mitte des 17. Jahrhunderts die beiden Kirchen. Wer sich diese Sehenswürdigkeiten erwandern möchte, der startet am besten in Aying. Der Weg nach Kleinhelfendorf leitet über weites Weide- und Ackerland und nur durch kurze Waldstücke. Sonnenanbeter kommen auf dieser Runde voll auf ihre Kosten. Nach der Wanderung locken in Aying mit dem Liebhards Bräustüberl und dem Kastanienhof zwei schöne Einkehrmöglichkeiten mit Biergarten.

Charakter:

Wenig schwierige Wanderung über Forst- und Feldwege und wenig befahrene Straßen. Der beschriebene Wiesenweg beim alternativen Rückweg über Kaltenbrunn kann nach Regenfällen sehr batzig sein. Im Winter ist die Runde bei moderater Schneelage mit entsprechendem Schuhwerk gut machbar.

Anfahrt:

Mit der S-Bahn: Mit der S7 Richtung Kreuzstraße zur Haltestelle Aying.

Karte:

Kompasskarte 184 - München und Umgebung (2 Karten im Set) (1:50 000)

Wegbeschreibung:

Am Bahnhof Aying wechseln wir in Fahrtrichtung Kreuzstraße blickend auf die linke Seite des Bahnhofs. Immer noch in die gleiche Richtung schauend gehen wir über die Straße vorbei an den Parkplätzen in südöstlicher Richtung. Vor einem Acker vollzieht die Straße einen Linksknick. Wir folgen der Straße (Schreinerweg) ostwärts, bis wir auf eine Querstraße treffen. Hier gehen wir nach rechts und folgen kurz der Peißer Straße, biegen dann aber bei der nächsten Gelegenheit links in die Kaltenbrunner Straße ein. Dieser Straße folgen wir nun geradeaus am Kindergarten vorbei und aus der Ortsschaft hinaus. Bei der ersten Verzweigung halten wir uns rechts und gehen bergauf an einem markanten Baum mit Wegkreuz und Sitzbank vorbei.

Nach dem einsamen Baum erreichen wir ein Waldstück und kurz darauf eine Kreuzung. Hier gehen wir geradeaus über die Querstraße drüber und schlagen die Grundrichtung beibehaltend einen Forstweg ein. Dieser leitet uns für die nächsten zehn Minuten durch dichten Wald. Sobald wir den Wald verlassen, geht es einige Meter bergab und der Weg führt uns in südlicher Richtung bis zu einer geteerten Querstraße. Hier biegen wir rechts ab und halten kurz westwärts auf Göggenhofen zu. Nach drei Minuten biegen wir bei der nächsten Möglichkeit wieder links ab und folgen der schmalen Teerstraße bis zum Ortsschild von Großhelfendorf.

Direkt am Ortsschild biegen wir links ab (Wegweiser "Mangfallradweg" und "Via Julia") und spazieren vorbei an einem Sportplatz und dem Kindergarten von Großhelfendorf zu einer Querstraße. Hier gehen wir geradeaus über die Straße drüber und über einen Feldweg auf die beiden Türme der Kleinhelfendorfer Kirchen zu. Unser Feldweg mündet in eine Teerstraße. Hier halten wir uns links und folgen der Straße in einem Rechtsbogen bis zur Kirche St. Emmeram. In der Rechtskurve vor der Kirche befindet sich linker Hand eine kleine Kapelle zu Gedenken an den Heiligen Emmeram. Wer möchte stattet noch der Marterkapelle einen Besuch ab, die wenige Gehminuten entfernt liegt. An dieser Stelle soll der Heilige Emmeram zu Tode gekommen sein.

Rückweg: Um den Spaziergang zu einer kleinen Runde auszubauen, wählen wir den Rückweg über Kaltenbrunn. Dazu gehen von der St. Emmerams-Kirche ein Stück über den Hinweg zurück, biegen dann aber noch vor dem Weg, der uns von Großhelfendorf her geleitet hat, rechts in einen Feldweg ein. Wir gehen ein paar Meter aufwärts und spazieren nun über freies Feld auf einen einzelnen Baum mit Sitzbank und Wegkreuz zu. Hier treffen wir auch auf eine Querstraße. Wir überqueren die Straße und gehen geradeaus weiter. Ein Wiesenweg leitet uns nun nordwärts Richtung Kaltenbrunn. Nach knapp zehn Minuten gelangen wir wiederum zu einer Teerstraße.

Auch hier halten wir unsere Grundrichtung bei, gehen geradeaus und folgen der Straße Richtung Kaltenbrunn. Hier passieren wir einige Koppeln, die im Sommer als Weide für junge Pferde genutzt werden. Nachdem wir das Ortsschild von Kaltenbrunn passiert haben, spazieren wir einige Meter bergab zu einer Querstraße. Hier biegen wir links ab, verlassen Kaltenbrunn und folgen der schmalen Straße durch ein Waldstück. Bei der nächsten Kreuzung treffen wir auf den Weg, den wir vom Hinweg kennen. Wir biegen rechts ab und wandern vorbei am einsamen Baum hinunter nach Aying. Nach dem Kindergarten gehen wir bei der Verkehrsinsel nach rechts in die Obere Dorfstraße.

Nach wenigen Minuten erreichen wir die St. Andreas-Kirche. Wir spazieren geradeaus an der Kirche vorbei und gelangen zum Brauereigasthof. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gasthofs befindet sich das Liebhards Bräustüberl mit seinem beliebten und schattigen Biergarten. Für den Rückweg zum Bahnhof biegen wir links ab und folgen der Münchener Straße in westlicher Richtung. Bei einer Verzweigung folgen wir der Vorfahrtsstraße nach links Richtung Peiß und biegen dann bei der nächsten Gelegenheit rechts in die Bahnhofstraße ein. Dieser folgen wir geradeaus bis zum Bahnhof. Kurz vor dem Bahnhof befindet auf der rechten Seite der Kastanienhof, der mit seinem schönen Biergarten ebenfalls zu einer Einkehr lockt.

Einkehrmöglichkeiten:

  • Liebhards Bräustüberl in Aying, Münchener Str. 2, Tel. 08095/1345, im Sommer mit Biergarten. Das Bräustüberl ist wegen Umbau geschlossen und öffnet wieder am 01.03.2013.
  • Kastanienhof in Aying, Bahnhofstr. 34, Tel. 08095/9299, Di. - So. 11 Uhr bis 1 Uhr geöffnet, Montag Ruhetag

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